Unsere Anliegen

Position der Städte-Allianz

Die Verkehrsinfrastruktur im Metropolitanraum Zürich ist – im Interesse der ganzen Schweiz – rasch der steigenden Nachfrage anzupassen. Konkret geht es um die Behebung der Engpässe auf den Streckenabschnitten Luzern–Zug–Zürich sowie St.Gallen–Winterthur–Zürich.

Die aktuelle öV-Vorlage FABI enthält im ersten Ausbauschritt 2025 sinnvolle Projektierungskredite, unter anderem für Engpassbeseitigungen auf den Strecken Bassersdorf/Dietlikon-Winterthur, Thalwil-Zug und Zug-Luzern. Die Städte-Allianz befürwortet das Anliegen, wonach die Umsetzung von Brüttener Tunnel und Zimmerberg Basistunnel II mit Ausbauten im Bahnknoten Luzern (Durchgangsbahnhof Luzern) im Ausbauschritt 2025 vorskizziert sein muss. Diese Planungssicherheit ist für die betroffenen Kantone und Städte notwendig. Mit der Realisierung der wichtigsten Angebotsverbesserungen bis 2030 ist die FABI-Vorlage ausgewogen und somit mehrheitsfähig für die Volksabstimmung.

plan_zimmerbergAusbau Achse Zürich – Zug – Luzern und Zürich – Gotthard mit Zimmerbergbasistunnel II

plan_bruettenerAusbauvariante Brüttener Tunnel „kurz“, Darstellungen SMA und Partner AG

 

Ausbauvariante Durchgangsbahnhof Luzern mit Linienführung der Zufahrten(Quelle: Kanton Luzern)

Ausbauvariante Durchgangsbahnhof Luzern mit Linienführung der Zufahrten Vorprojekt Durchgangsbahnhof Luzern Webseite


Forderungen der Städte-Allianz

Worum geht es? (» Mehr)

Die Verbindung Zürich–Winterthur–St.Gallen ist Teil der nationalen West-Ost-Achse, fahrgaststärkster S-Bahnlinienstrang der Schweiz und ein wichtiger Güterverkehrskorridor. Der Verkehr drängt sich teilweise auf einer Doppelspur – einer der grössten Engpässe im schweizerischen Bahnnetz. Die Verbindung Luzern–Zug–Zürich mit den einspurigen Tunnels Zimmerberg und Albis ist Teil der Hauptverkehrsader zwischen der Zentralschweiz und Zürich. Das Nadelöhr im internationalen Nord-Süd-Verkehr und wichtigste Zubringerstrecke zur NEAT hat seine Leistungsgrenze längstens erreicht. Auf der schweizweit drittstärksten Personenverkehrsachse steigt die Nachfrage überdurchschnittlich an. Die Zufahrt zum Bahnhof Luzern durch den Gütschtunnel ist vollständig ausgelastet und zählt ebenfalls zu den grössten Engpässen im schweizerischen Bahnnetz.

Mit dem JA zur FABI-Vorlage wurde die Planung und die Projektierung der Verbesserungsmöglichkeiten auf diesen Strecken vorgesehen.

Brüttener Tunnel, Zimmerbergtunnel und Durchgangsbahnhof Luzern bis 2030 realisieren (» Mehr)

Die Städteallianz betrachtet diese Projekte, analog zu den bisherigen Planungs- und Projektierungsarbeiten seitens des Bundesamtes für Verkehr (BAV) in Zusammenarbeit mit den Planungsregionen, als jene Angebotsverbesserungen, die einen wesentlichen Beitrag an das volkswirtschaftliche Wachstum der Schweiz leisten. Die Vernetzung der Städte wird immer wichtiger – die Allianz warnt vor einer Verzögerung oder gar einem Aufschub der nötigen Ausbauten.

Diese Schlüsselprojekte auf den Strecken Zürich–Winterthur–St. Gallen und Luzern–Zug–Zürich (Brüttener Tunnel, Zimmerbergtunnel und Durchgangsbahnhof Luzern) sollen deshalb bis 2030 – wie vorgesehen – realisiert werden.

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