Verkehrslage heute

Wirtschaftsmotor der Ost- und Zentralschweiz, braucht ein leistungsfähiges Verkehrssystem
Der städtische Verdichtungsraum rund um Zürich, wo ein Drittel der nationalen Wertschöpfung erwirtschaftet wird, gehört als einzige Schweizer Region zu den 16 europäischen Stadtregionen, die als „Europäischer Motor“ bezeichnet werden. Er trägt massgeblich zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung unseres ganzen Landes bei. Da viele bedeutende ausländische Zentren ihre Standortvoraussetzungen laufend verbessern, sind hier auch die Städte Luzern, Schaffhausen, St. Gallen, Winterthur, Zug und Zürich gefordert. Gute Verkehrsverbindungen, welche auch die wachsende Verkehrsnachfrage abzudecken vermögen, sind hierfür eine entscheidende Voraussetzung.

Die Städte-Allianz setzt sich für eine Beseitigung der Kapazitätsengpässe im Metropolitanraum Zürich ein.Engpässe im Schienennetz 2020, Quelle: UVEK

Strassennetz auf den Zufahrtsachsen nach Zürich ist ausgelastet
Im Metropolitanraum Zürich sind die Kapazitäten im Strassenverkehr ausgeschöpft. Die Zufahrtstrassen nach Zürich können kaum zusätzlichen motorisierten Verkehr mehr aufnehmen. Die Nachfrage nach Mobilität steigt aber weiterhin, in der Ost- und Zentralschweiz sogar überdurchschnittlich. Den Grossteil dieser Nachfrage hat deshalb der öffentliche Verkehr zu tragen.

Kapazitätsgrenzen im Schienenverkehr innerhalb des Metropolitanraums Zürich sind erreicht
Die Strecken Luzern–Zug–Zürich sowie St. Gallen–Winterthur–Zürich weisen bereits heute eine der höchsten Auslastungen mit Personenzügen im ein-, bzw. zweigleisigen Schweizer Schienennetz auf. Ohne Infrastrukturausbau können die gravierenden Engpässe nicht behoben werden. Der mit ZEB (Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur) vorgesehene Angebotsausbau löst die Engpassprobleme ungenügend und deckt das erwartete Wachstum nicht ab.

Engpässe im Schienennetz 2020, Quelle: UVEK Engpässe im Schienennetz 2020, Quelle: UVEK

Die Kapazitätsengpässe auf den beiden Streckenabschnitten Luzern–Zug–Zürich und St. Gallen–Winterthur–Zürich müssen rechtzeitig eliminiert werden. Ansonsten droht den Städten Luzern, Zug, St. Gallen, Winterthur und Zürich längerfristig eine Einschränkung ihrer wirtschaftlichen Entwicklung. Dies hätte auch negative Rückkoppelungen auf den gesamten Metropolitanraum Zürich und seine europäische Konkurrenzfähigkeit. Verhindern lässt sich dies mit FABI.

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